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Super oder schlecht? - Klima-Fachleute einigen sich nach langer Diskussion

Von: dpa

Meldung vom 12.12.2011

Ab Klasse 4  

Quiz von Susan Schädlich

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Durban (dpa) - Kräftig Überstunden haben Fachleute bei einer riesigen Konferenz in der Stadt Durban in Südafrika gemacht. Sie verhandelten und verhandelten und verhandelten ... über das Klima der Welt und wie man es schützen kann. Dabei konnten sich die Experten und Expertinnen sich kaum einigen - und stritten und diskutierten einfach immer weiter. Auch die Nächte durch. Ihr Treffen dauerte schließlich zwei Tage länger als geplant.

Der Aufwand war wichtig. Denn die Zeit drängt. Der Klimawandel lässt die Temperatur auf unserer Erde langsam steigen - das ist schlecht. Wenn es immer heißer wird, schmilzt das Eis der Pole schmilzt und das lässt die Meere ansteigen. Dadurch kann es zu immer mehr Überschwemmungen kommen, Inseln können untergehen. Es gibt zwar einen wichtigen Vertrag, der die Erderwärmung begrenzen soll. Doch der gilt nur noch bis 2012. Und: Nicht alle Länder haben ihn unterschrieben, einige wichtige Länder fehlen.

Nach unendlich vielen Verhandlungen hieß es bei der Konferenz dann endlich: Der Klima-Gipfel ist beendet, die Länder haben sich auf etwas geeinigt. Ob die Einigung nun aber eine ganz tolle Sache ist oder nur ein kleiner Hoffnungsschimmer - dazu gibt es unterschiedliche Meinungen.

Viele Politiker und Politikerinnen sagen: Was erreicht wurde, ist ein Erfolg! Man habe sich darauf geeinigt, dass der wichtige Klima-Vertrag erst einmal verlängert wird. Außerdem soll es bald ein neues Abkommen geben. Bis 2015 soll ein Welt-Klima-Vertrag geschrieben werden. Der soll dann ab 2020 gelten. Toll sei auch, dass wichtige Länder wie die USA und Indien beim Welt-Klima-Vertrag dabei sein wollen.

Umweltgruppen sehen das Ergebnis des Klima-Treffens anders. Sie finden: Auf was sich die Länder geeinigt haben, reicht nicht aus! So werde sich die Temperatur auf der Erde deutlich mehr erhöhen als eigentlich gewollt. Sie fürchten auch: Der künftige Welt-Klima-Vertrag könnte nicht streng genug sein. Außerdem meinen sie, der Start 2020 sei zu spät.
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