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Wintersturm: Bis zum Hals im Schnee!

Von: dpa

Meldung vom 25.01.2016

Ab Klasse 3  

Quiz von Silke Fokken

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Washington (dpa) - Drei Tage lang hat es in einigen Gegenden der USA Ende Januar geschneit. Fast ohne Pause! Der Osten des Landes war von einem heftigen Schneesturm betroffen, genannt Blizzard. Dabei wehte starker Wind, es war bitterkalt und es schneite ohne Ende. Dieses Wetter sorgte für großes Chaos.

An einigen Stellen lag der Schnee 70 bis 100 Zentimeter hoch. Das ist so hoch, dass er manchem Kind bis zu den Hüften reicht. Oder sogar bis zum Hals. Vielen Menschen machten der Schnee, der Sturm und die Kälte sehr zu schaffen. Einige kamen sogar ums Leben.

Besonders schlimm war der Sturm für Menschen, die keine eigene Wohnung haben. Es gibt in solchen Fällen Notunterkünfte für Obdachlose. "Wir ermutigen die Leute, drinnen zu bleiben, auch wenn wir gerade kein Bett frei haben", sagte einer der Helfer. Denn draußen könnten die Menschen erfrieren.

Die meisten Leute blieben bei dem Wetter drinnen. Wo sonst viele Menschen unterwegs sind, war kaum etwas los. Autos und Fahrräder waren komplett zugeschneit. Nur vereinzelt stapften Menschen durch den Schnee. Einige Autofahrerinnen und Autofahrer trauten sich trotzdem auf die Straße. Dabei kam es zu vielen Unfällen, zum Beispiel wegen Glätte.

In Teilen der Großstadt New York war es verboten, Auto zu fahren. Busse, Züge und U-Bahnen blieben stehen. Mehr als Tausend Flüge fielen aus. Und Schulen blieben geschlossen. Wer zu Hause blieb, musste oft ohne elektrisches Licht, Heizung oder Herd auskommen. Denn in manchen Gegenden, über die der Schneesturm hinweggefegt war, gab es einen Stromausfall. Zehntausende Bürgerinnen und Bürger waren davon betroffen.

Am 25. Januar war es dann zwar immer noch kalt. An vielen Orten schien aber immerhin wieder die Sonne. Und die Menschen hatten alle Hände voll damit zu tun, den ganzen Schnee wegzuschaufeln - und die Bürgersteige und Straßen wieder frei zu räumen.
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