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Super-Jäger: Fische mit Wasserpistole

Von: dpa

Meldung vom 07.09.2014

Ab Klasse 2  

Quiz von Silke Fokken

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Bayreuth (dpa) - Ein Fisch, der sich sein Futter an Land sucht - wie soll das denn klappen? Schließlich leben die Tiere im Wasser. Das gilt auch für Schützenfische. Aber sie haben einen Trick, um Insekten oder Spinnen vom Ufer zu erbeuten. Sie gehen mit einer Art Wasserpistole auf die Jagd.

Schützenfische sind echt clever. Wenn sie Beute am Ufer auf einem Blatt oder Zweig sehen, nehmen sie Wasser ins Maul. Und dann spritzen sie ihre Beute mit einem Wasserstrahl ab! Die Fische können dabei bis zu zwei Meter weit spritzen. Das ist ungefähr so weit, wie ein Bett lang ist.

Forscherinnen und Forscher von der Universität Bayreuth haben jetzt noch etwas Neues über die Schützenfische herausgefunden: Die Tiere können aus dem Wasser heraus ziemlich genau abschätzen, wie weit ihre Beute entfernt ist.

Außerdem können die Schützenfische ihren Wasserstrahl auf eine besondere Art verspritzen. Und zwar so, dass der Wasserstrahl zu einem dicken Tropfen wird, kurz bevor er die Spinne oder ein Insekt trifft. Wenn die Beute von dem Tropfen getroffen wird, fällt sie von ihrem Blatt oder Ast herunter - und landet direkt im Fischmaul.

In Deutschland gibt es Schützenfische nur im Zoo. In freier Natur leben sie zum Beispiel in Indien, Indonesien oder im Norden von Australien.
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