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Unwetter: Windhose macht viel kaputt

Von: dpa

Meldung vom 11.08.2019

Ab Klasse 3  

Quiz von Silke Fokken

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Luxemburg (dpa) - Das Dach ist weg. Unten auf der Straße liegen Trümmer und Ziegel. In der Nähe sind Bäume umgeknickt und auf die Straße gefallen. Einige Autos sind völlig verbeult. So sah es Mitte August 2019 in Luxemburg an einigen Orten aus. Was war passiert?

Es gab große Unwetter, bei denen auch einige Menschen verletzt wurden. Auch in Teilen von Deutschland war es stürmisch und es regnete heftig. Doch in Luxemburg erlebten die Menschen nicht einfach starken Wind, sondern einen Tornado!
Manche Leute sprechen dann auch von Windhose.

Windhose klingt zwar lustig. Aber so ein Luftwirbel oder sogenannter Twister kann großen Schaden anrichten. Ein Tornado kann entstehen, wenn Luftmassen mit sehr unterschiedlichen Temperaturen aufeinander treffen: Eher warme und feuchte Luft über dem Boden steigt auf. Weiter oben trifft sie auf kalte Luft.

Ändert sich dann noch die Geschwindigkeit und die Richtung des Windes, beginnt die Luft, sich um ihre eigene Achse zu drehen. Das sieht aus, wie eine Art Rüssel oder Schlauch, der aus einer dicken Wolke zum Boden ragt. Dort kann der Tornado dann rasende Geschwindigkeiten erreichen! Und damit auch Bäume entwurzeln und Häuser beschädigen.

In Deutschland und Europa kommen Tornados eher selten vor. Denn die Unterschiede zwischen warmer und kalter Luft sind meistens nicht so stark. Deshalb war auch der Tornado in Luxemburg eine Ausnahme.

Dort waren danach viele Helferinnen und Helfer unterwegs. Sie räumten auf und fingen zum Beispiel an, Dächer zu reparieren, damit die Menschen möglichst schnell wieder in ihren Häusern wohnen konnten.
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