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So schlafen und träumen Tiere

Von: dpa

Meldung vom 30.07.2018

Ab Klasse 3  

Quiz von Silke Fokken

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Berlin (dpa) - Nicht nur Menschen schlafen, sondern auch Tiere. Da gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch große Unterschiede. Manche Tiere bauen sich Nester, manche bleiben einfach stehen. Wir haben uns in der Tierwelt mal genauer umgeschaut:

Ein ruhiger, dunkler Raum, ein kuscheliges Bett. Wenn wir die Wahl haben, machen wir es uns zum Schlafen so gemütlich wie möglich. Auch viele Menschenaffen suchen sich einen gemütlichen und sicheren Ort. Dort bauen sie sich Nester zum Schlafen. Gorillas zum Beispiel bauen ihre Nester mit Zweigen von Büschen und anderen Pflanzen, am Boden oder in Bäumen. Jeden Abend bauen sie ein neues Nest. Babys schlafen im Nest der Mutter.

Doch nicht alle Affen schlafen so. Paviane zum Beispiel sitzen meist beim Schlafen. Dazu ziehen sie sich auf teils sehr steile Felsen und Bäume zurück, sagt der Experte Heribert Hofer.

Pferde können auch im Stehen schlafen. Schwer zu sagen, wie gemütlich das für sie ist. Allerdings sind Pferde in dieser Schlaf-Position nicht im Tiefschlaf. Sie wachen leicht auf, etwa bei Geräuschen. Als Fluchttiere sind sie es gewohnt, schnell davonzugaloppieren, wenn Gefahr droht. Doch auch im Stehen erholen sich Pferde. Für einen tiefen Schlaf aber legen auch sie sich auf den Boden.

Menschen schlafen vor allem nachts. Für viele Tiere ist das aber die Zeit, in der sie aktiv sind. Bei Hamstern und Waschbären ist das zum Beispiel der Fall. Sie ruhen dafür eher tagsüber. Und wie sieht es eigentlich mit dem Träumen aus?

Wer einen Hund hat, kennt das gut: Gerade lag das Tier noch friedlich schlummernd da. Plötzlich fängt es an, zu zucken und wild mit den Beinen zu rudern. Man könnte meinen, der Hund träumt von wilden Jagden. Und so ist das wohl auch. "Zwar hat noch kein Hund von seinen Träumen erzählt", sagt Tierforscher Heribert Hofer. "Doch Hunde schlafen nach einem ganz ähnlichen Muster wie wir Menschen."

Hierzu haben Wissenschaftler die Gehirnströme von Menschen und Tieren gemessen. Sie fanden heraus: Im Schlaf erleben wir verschiedene Schlafphasen: Mal schlafen wir leichter, mal tiefer. Träume erleben wir während einer ganz bestimmten Stufe. Es ist dieselbe, in der sich Hunde im Schlaf wild bewegen. Auch Affen und Katzen können offenbar träumen, nehmen Tierforscher an.

"Das Gehirn von Reptilien wie etwa von Schlangen funktioniert hingegen ganz anders", sagt Heribert Hofer. Sie scheinen die uns bekannten Schlaf-Phasen nicht zu durchwandern.
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