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Ausgezeichnet: Abraham macht sich für Kinder stark

Von: dpa

Meldung vom 11.11.2015

Ab Klasse 4  

Quiz von Silke Fokken

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Den Haag (dpa) - Abraham Keita ist 17 Jahre alt und lebt in Afrika. In seinem Heimatland Liberia setzt er sich besonders für die Rechte von Kindern ein. " In Liberia kommt es oft vor, dass Kindern Gewalt angetan wird", sagt Abraham. Das will der Junge ändern. Und dabei bekam er am 9. November 2015 besondere Hilfe.

Abraham wurde in die Stadt Den Haag in den Niederlanden eingeladen. Dort erhielt er für seinen Einsatz für Kinder einen wichtigen Preis: den internationalen Kinder-Friedenspreis. Es ist eine Statue, die Nkosi heißt. Sie zeigt ein Kind, das die Weltkugel bewegt.

Mit dem Kinder-Friedenspreis zeichnet eine Jury jedes Jahr ein Mädchen oder einen Jungen aus, das oder der sich auf besondere Weise für Kinder stark macht. Der Preis soll dazu beitragen, dass sich möglichst viele Leute für die Ziele und die Ideen dieses Kindes oder Jugendlichen interessieren. Und ihm zuhören.

Der Kinder-Friedenspreis könne ihm helfen, noch mehr auf die schlimme Lage von Kindern in Liberia aufmerksam zu machen, meinte Abraham bei der Preisverleihung. Liberia ist ein Land, das im Westen Afrikas am Meer liegt. Abraham wohnt in einem sehr armen Viertel von Monrovia. Das ist die Hauptstadt Liberias.

Der 17 Jahre alte Junge lebt dort mit vielen Menschen zusammen: mit seiner Mutter, seinen drei Geschwistern, seinem Onkel, dessen Frau und deren zehn Kindern. Abraham geht in Monrovia noch zur Schule. In seiner Freizeit setzt er sich aber für die Rechte von Kindern ein. Dafür hat er mehrere Projekte gestartet. Zum Beispiel organisiert er Demonstrationen, um auf die schlimme Lage von Kindern aufmerksam zu machen und um gegen Gewalt gegen Kinder zu protestieren.

Auch bei Politikern und Politikerinnen setzt Abraham sich für die Rechte von Kindern ein. Denn er will, dass Kinder besser geschützt werden. Außerdem sollen Menschen, die Kinder etwas antun, gefunden und bestraft werden. Abraham träumt davon, dass alle Menschen auf der ganzen Welt in Frieden leben können. Wenn er erwachsen ist, möchte er einmal Anwalt werden und dann weiter die Rechte von Kindern verteidigen.
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