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Buchabbildung

 
Kommentar: Ein umfangreicher Kinderroman, der sich vielleicht besonders für den Winter anbietet: Fjolla spürt eine starke Verbindung zu Eisbären und weiß nicht, dass sie damit an ein Familiendrama erinnert. Das Buch bietet eine spannende Story mit viel Abenteuer, eine Freundschaftsgeschichte, die nach und nach entsteht, starke Figuren, die erst gemeinsam etwas bewirken können und ein bisschen Magie im Schnee. (Beate Endersch)
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Kommentar: Man muss Kristina Ohlsson zugestehen, dass sie es mühelos versteht, eine zunehmend beklemmende Grundstimmung zu erzeugen. Der Roman ist packend, aber auch düster und zutiefst unheilvoll. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, wenngleich man sich fragen könnte, ob nicht etwas zu viele Thriller-Elemente eingebaut sind. Schließlich geht es nicht nur um den undurchsichtigen Bill und seine Machenschaften, sondern auch um Themen wie Scheidung, die Trennung von der Mutter und Omas fortschreitende Demenz. Dennoch: Dieses Buch ist wunderschön geschrieben, und der Gänsehautfaktor ist garantiert. (Albert Hoffmann)
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Kommentar: Die Suche nach der Mutter ist eines der beständigsten Motive der Kinder- und Jugendliteratur, das von klassischen Märchen bis zu modernen Dystopien reicht. Symbolisch steht die Mutter für bedingungslose Liebe, Sicherheit und Heimat. Ihr Fehlen setzt die Suche nach diesem verlorenen Zustand der Geborgenheit, dem verlorenen Paradies, in Gang. Am Ende der Suche sind die Kinder meist entidealisiert, aber in jedem Fall gereift. Sie sind gezwungen, ihre Eltern als fehlbare Menschen zu akzeptieren. Katya Balen hat mit diesem Roman eine durch und durch fantasievoll-spannende und psychologisch tiefgründige Geschichte geschaffen. Erzählt mit ästhetischer Sprachkunst und in einem ruhigen Erzählfluss, wird die Lektüre zu einem angenehmen Genuss. (Albert Hoffmann)
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Kommentar: Im versteinerten Herzen des Dachses regen sich längst vergessene Gefühle: Fürsorge, Zuneigung und Freude. Das Küken stellt sein geordnetes Leben zwar auf den Kopf, schenkt ihm aber auch Momente puren Glücks. Diese neu gefundene Lebensfreude ist so stark, dass sie selbst dann nicht endet, als nach einer gewissen Zeit das zum Enterich mutierte Küken eine süße Ente und Enkelküken mitbringt. Der Dachs hat gelernt, sein Herz zu öffnen. Eine Geschichte, die man mit einem Lächeln verschlingt. Die Erzählung wird durch einzigartige Papiercollagen ergänzt, die mit malerischen Details verfeinert sind. Landschaften, Räume und Figuren erhalten dadurch eine fast dreidimensionale Tiefe, die das Buch auch zu einem visuellen Erlebnis macht. (Albert Hoffmann)
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Kommentar: Jessie Burton verwebt historische Fakten meisterhaft mit den psychologischen Wirkungen des Flusses zu einer fantastischen, überbordenden Erzählung. Der Roman beginnt wie ein spannender Krimi und entfaltet sich zu einer warmherzigen Familiengeschichte über Hoffnung, Freude, Leid und Trauer, die den Leser wie ein Sog bis zur letzten Seite fesselt. (Albert Hoffmann)
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Kommentar: Es gibt Geschichten, deren scheinbare Schlichtheit trügt - weil sie eine Tiefe besitzen, die sich erst beim Lesen ganz allmählich offenbart. Will Gmehlings 'Der Sternsee' ist ein solches Buch. Seine Qualität drängt sich nicht auf, doch am Ende verströmt diese Erzählung eine emotionale Kraft, die gleichermaßen beglückt wie bewegt. Im Laufe der Geschichte tritt das Phänomen des Sees schließlich in den Hintergrund; das Rätsel löst sich auf und verliert an öffentlichem Interesse. Stattdessen entpuppt sich das Buch als ein Werk, das der psychischen Verfassung heutiger Jugendlicher mit tiefer Empathie begegnet. Wieder einmal ist es die Natur, die dem Menschen in seiner Not als Zuflucht dient und Heilung ermöglicht. "Der Sternsee" ist eine Geschichte mit Nachhall: spannend im Ablauf, emotional stark und in seiner Wirkung nachhaltig. Dass dieser "poetische Kinderroman" auf der Nominierungsliste für den Kinder- und Jugendbuchpreis 2026 steht, ist mehr als verdient. (Albert Hoffmann)
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Kommentar: Die Autorin Lisa Rühl vermittelt diese pädagogisch wertvolle Botschaft auf eine sehr feinfühlige und kindgerechte Weise. Besonders charmant: Die Schafe kommentieren das Geschehen in amüsanten Reimen. Großzügige, humorvolle Illustrationen fangen die Stimmung perfekt ein. Klug strukturierte Info-Seiten ergänzen die Geschichte und machen das Buch zu einem anspruchsvollen Lesevergnügen. Mit dem Fall des Zauns beginnt für die Schafe nicht nur ein neues Leben, sondern ein wertvoller Lernprozess, der zeigt, wie bereichernd ein Miteinander sein kann. (Albert Hoffmann)
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Kommentar: Eine Liebesgeschichte der leisen Töne und großen Zartheit. Gleichzeitig ist ihre Verbindung ein kraftvoller Aufstand gegen tief verwurzelte Vorurteile und gesellschaftliche Klischees. Doch ihr Glück steht auf Messers Schneide: Die feindselige Umwelt droht die Beziehung immer wieder zu zerreißen. Dennoch vermittelt der Roman eine erstaunliche Zuversicht. Man fiebert mit den beiden mit und beginnt zu glauben, dass sie sich von den Zwängen ihrer Herkunft befreien können. Eine zentrale Stütze ist dabei Herr Franz, Mo's Arbeitgeber, der als toleranter Mentor die nötige psychisch-emotionale Unterstützung bietet. Bis zum Finale hält die Autorin die Spannung mühelos aufrecht. Am Ende bleibt die kraftvolle Botschaft: Die Zukunft gehört Menschen wie Mo und Moritz - jenen, die Offenheit und moralische Integrität über veraltete Konventionen stellen. Einziger Wermutstropfen: Die Autorin packt in ihrem Eifer fast zu viele komplexe Themen in ihre Geschichte, die dadurch nicht immer die nötige Tiefe erfahren können. (Albert Hoffmann)
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Kommentar: "Starfish" ist ein Buch, das nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern eine wichtige Botschaft verkündet: Die Ermutigung, sich zu wehren und den Platz in der Gesellschaft einzunehmen, der einem zusteht - mit Würde und Stolz. Besonders hervorzuheben ist die poetische Form des Romans, die in den letzten Jahren immer beliebter wurde. Die bewusst gesetzten "leeren Stellen" bieten genau den Raum, den Ellies Gefühle benötigen, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Eine kleine kritische Anmerkung bleibt: Während Ellies inneres Wachstum mit Freude wahrgenommen wird, macht die negativ erfolgte Charakterisierung der Mutter befremdlich. Hier muss die Frage erlaubt sein, ob die Autorin clever handelt, wenn sie die medizinisch-gesundheitliche Komponente von Fettleibigkeit völlig außer Acht lässt. (Albert Hoffmann)
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Kommentar: Es gab wohl keine Zivilisation, die den Tod als das absolute Ende betrachtete. Stattdessen blühten überall auf der Welt Vorstellungen von einem Jenseits auf, die zwar unterschiedlich geartet waren, aber stets von der wilden und farbenfrohen Fantasie der Menschen zeugten. Trotz der ernsten Thematik lässt das Buch den Leser nicht in Trübsinn oder Melancholie versinken. Dafür sorgen die wunderschönen, plastisch angelegten Illustrationen und die lebendigen Schilderungen der verschiedenen Paradiese. Der Leser erfährt eindrucksvoll, dass das Universum der Mythen rund um das Jenseits nicht nur düster, sondern vor allem bunt, spannend und überraschend belebend gesehen wird. (Albert Hoffmann)
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Kommentar: Mit "Ein Einhorn namens Oktober" ist Maria Höck eine bezaubernde und warmherzige Geschichte gelungen. Das Buch vermittelt Kindern auf spielerische Weise, dass Freundlichkeit eine der mächtigsten Zauberkräfte überhaupt sein kann. Die Illustrationen unterstützen diese Botschaft durch eine besonders wohlige Ästhetik: Warme Töne wie Ocker, Rostrot, Senfgelb, Moosgrün und Kürbisorange dominieren das Bild. Die gewählte Farbpalette erzeugt ein "kuscheliges" Gefühl von Geborgenheit, das die moralische Botschaft der Geschichte sanft einrahmt. (Albert Hoffmann)
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Kommentar: Eine packend erzählte Geschichte und ein raffiniert durchdachtes Plot. Man ist von der ersten Seite an gefesselt und der Spannungsbogen bleibt dank authentischer Charaktere, stets wechselnder Perspektiven und überraschender Twists kontinuierlich hoch. Großartig!
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Kommentar: Ein spannendes, rasantes Gamingabenteuer, welches ganz nebenbei zum Auseinandersetzen mit künstlicher Intelligenz animiert.
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Kommentar: Praktische Tipps zum richtigen Zähneputzen sind humorvoll verpackt, leicht zu merken und dank der tollen Illustrationen wunderbar nachvollziehbar.
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Kommentar: Manchmal ist es so schön mit einem Freund oder einer Freundin, dass man am liebsten immer alles zusammen machen möchte. Das kennen auch Kinder. Das kleine Mädchen hier im Buch ist glücklich mit der kleinen Gans. Aber es muss Abschied nehmen - zum Glück nicht für immer. Das Bilderbuch besticht zudem durch liebevolle Illustrationen. (Beate Endersch)
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Kommentar: Ein anspruchsvolles Bilderbuch, das Mut machen kann, seinen Weg zu verfolgen: Eine kleine Schildkröte findet ihre Bestimmung. Das Besondere daran: Das Buch erzählt dabei auch - im Anhang - vom Leben des Naturforschers Jacques Cousteau. (Beate Endersch)
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Kommentar: "Freunde" ist ein sehr bewegender Antikriegsroman über Tarek, Nata, Ren und Tuk, die in den Ruinen nach dem Krieg in einem fiktiven Land eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Das Buch behandelt Freundschaft, Menschlichkeit und Überlebenskampf in schwierigen Zeiten, ist mitreißend geschrieben und von glaubwürdigen Protagonisten vorgetragen. Herausragend! Die Autorin geht in dem authentischen Roman der Frage nach, wie weit man gehen darf, um Freunde zu schützen. Ein Plädoyer für die Menschlichkeit und gegen Hass.
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Kommentar: Wir gehen anhand der tollen Illustrationen gemeinsam mit Kringel auf die Reise. Es gibt viel zu entdecken und macht Lust auf eigene Abenteuer.
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Kommentar: Eine tolle Art ganz unaufdringlich zum Mitmachen zu animieren und wie nebenbei das Augenmerk auf Achtsamkeit und unsere Umwelt zu lenken.
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Kommentar: Er braucht 20 Seiten, der Will Gmehling, und dann hat er Dich. Danach kannst Du nicht mehr aufhören zu lesen. Von Stuxx, der eigentlich Stefan heißt, und der für Luzie schwärmt, sich aber selber für nicht begehrenswert hält. Seine kleine Schwester geht ihm über alles, er ist loyal gegenüber seinem Vater und gleichgültig, was seine Mutter angeht, die die Familie vor Jahren verlassen hat. Ein Buch vom Erwachsenwerden unter schwierigen Voraussetzungen, das mit viel Witz, Offenheit und dieser Großherzigkeit überzeugt, die Gmehlings Figuren ausmachen. Unbedingt lesen! (Simone Szydlak)