Wem Gott will rechte Gunst erweisen (Joseph von Eichendorff)
"Wem Gott will rechte Gunst erweisen, /
Den schickt er in die weite Welt, /
Dem will er seine Wunder weisen /
In Berg und Wald und Strom und Feld. /
---
Die Trägen die zu Hause liegen, /
Erquicket nicht das Morgenrot, /
Sie wissen nur von Kinderwiegen, /
Von Sorgen, Last und Not um Brot. /
---
Die Bächlein von den Bergen springen, /
Die Lerchen schwirren hoch vor Lust, /
Was soll ich nicht mit ihnen singen /
Aus voller Kehl und frischer Brust? /
---
Den lieben Gott lass ich nun walten, /
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld /
Und Erd und Himmel will erhalten, /
Hat auch mein Sach aufs best' bestellt."
Wem Gott will rechte Gunst erweisen (Joseph von Eichendorff)
"Wem Gott will rechte Gunst erweisen, /
Den schickt er in die weite Welt,
/
Dem will er seine Wunder weisen /
In Berg und Wald und Strom und Feld. /
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Die Trägen die zu Hause liegen, /
Erquicket nicht das Morgenrot, /
Sie wissen nur von Kinderwiegen, /
Von Sorgen, Last und Not um Brot. /
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Die Bächlein von den Bergen springen, /
Die Lerchen schwirren hoch vor Lust, /
Was soll ich nicht mit ihnen singen /
Aus voller Kehl und frischer Brust? /
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Den lieben Gott lass ich nun walten, /
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld /
Und Erd und Himmel will erhalten, /
Hat auch mein Sach aufs best' bestellt."