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Vier Jahre Krieg

Von: dpa

Meldung vom 23.2.2026

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Moskau/Kiew (dpa) - Immer wieder heulen im Land Ukraine die Sirenen. Viele Menschen laufen dann schnell in den Keller, um Schutz zu suchen. Sie verstecken sich dort vor den Drohnen und Raketen, mit denen Russland ihr Land angreift. Vier Jahre ist es her, dass dieser Krieg begann. Am 24. Februar 2022 schickte Russland Panzer und Soldaten in die Ukraine und attackierte sein Nachbarland.

Durch den Krieg sind viele Menschen getötet worden und viele Menschen sind geflüchtet. Sie zogen in andere Orte in der Ukraine oder sogar in ein anderes Land. Veronika Ivchenko ist eine von ihnen. Sie ist gerade in Deutschland. Zuvor lebte sie in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine.

"Das Leben in Kiew ist fast unmöglich geworden", erzählt die 19-Jährige. In ihrer Wohnung hatte sie keine Heizung mehr, kein Wasser und oft keinen Strom. Das liegt daran, dass Russland unter anderem Kraftwerke angreift. Diese versorgen die Menschen normalerweise mit Energie.
Veronika Ivchenko sagt: "Es ist dunkel, der Kühlschrank geht nicht, ich habe kein WLAN." Ohne Internet kann sie nicht weiter studieren.

So geht es auch den Kindern, die online unterrichtet werden. Findet der Unterricht hingegen in der Schule statt, ist er ebenfalls oft durch Stromausfälle oder durch Raketenangriffe unterbrochen. Viele Kinder kennen ein Leben ohne Krieg gar nicht oder kaum noch.

Andere Länder versuchen, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln. Doch Russland fordert zum Beispiel Gebiete, die eigentlich der Ukraine gehören. Deshalb ist ein Ende des Krieges nicht absehbar.

Die Ukraine wird von vielen Ländern unterstützt. Zum Beispiel mit Waffen oder Geld. Auch Deutschland hilft. Vor Ort versuchen außerdem Hilfsorganisationen, die Menschen zu unterstützen. Für Kinder schaffen sie zum Beispiel geschützte Schulräume oder Möglichkeiten zum Spielen. Zusätzlich bieten sie Hilfe, wenn Kinder über ihre Ängste sprechen möchten.
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