Hinweis: Dieses Buch ist für die Hand von LehrerInnen gedacht. Die Gedichte darin aber sind wunderschön für die Klassen 1 - 6. (Albert Hoffmann)
Die schönsten Gedichte für und über Kinder: von Johann Wolfgang von Goethe bis Christian Morgenstern und Ernst Jandl, von Wilhelm Busch bis Regina Schwarz und Robert Gernhardt, von Theodor Storm bis Elisabeth Borchers und James Krüss. All diese Dichterinnen und Dichter vereinen der Gedanke und die Erinnerung an die Kindheit und Jugend, eine glückliche, eine entbehrungsreiche, eine frohe, eine mit großen Augen in die Welt blickende: in ihrer zeitlosen Lyrik werden Träume und Wünsche Wirklichkeit. Eine Sammlung aus vier Jahrhunderten lädt ein zum Schmökern und Vorlesen, zum Verschenken und Selbstbehalten - eine Schatztruhe der Ideen und Gefühle für die ganze Familie.
Die Kinder (Theodor Storm)
1
Auf meinem Schoße sitzet nun
Und ruht der kleine Mann;
Mich schauen aus der Dämmerung
Die zarten Augen an.
Er spielt nicht mehr, er ist bei mir,
Will nirgend anders sein;
Die kleine Seele tritt heraus
Und will zu mir herein.
2
Mein Häwelmann, mein Bursche klein,
Du bist des Hauses Sonnenschein,
Die Vögel singen, die Kinder lachen,
Wenn deine strahlenden Augen wachen.
Hinweis: Dieses Buch ist für die Hand von LehrerInnen gedacht. Die Gedichte darin aber sind wunderschön für die Klassen 1 - 6.
(Albert Hoffmann)
Die schönsten Gedichte für und über Kinder: von Johann Wolfgang von Goethe bis Christian Morgenstern und Ernst Jandl, von Wilhelm Busch bis Regina Schwarz und Robert Gernhardt, von Theodor Storm bis Elisabeth Borchers und James Krüss. All diese Dichterinnen und Dichter vereinen der Gedanke und die Erinnerung an die Kindheit und Jugend, eine glückliche, eine entbehrungsreiche, eine frohe, eine mit großen Augen in die Welt blickende: in ihrer zeitlosen Lyrik werden Träume und Wünsche Wirklichkeit. Eine Sammlung aus vier Jahrhunderten lädt ein zum Schmökern und Vorlesen, zum Verschenken und Selbstbehalten - eine Schatztruhe der Ideen und Gefühle für die ganze Familie.
Die Kinder (Theodor Storm)
1
Auf meinem Schoße sitzet nun
Und ruht der kleine Mann;
Mich schauen aus der Dämmerung
Die zarten Augen an.
Er spielt nicht mehr, er ist bei mir,
Will nirgend anders sein;
Die kleine Seele tritt heraus
Und will zu mir herein.
2
Mein Häwelmann, mein Bursche klein,
Du bist des Hauses Sonnenschein,
Die Vögel singen, die Kinder lachen,
Wenn deine strahlenden Augen wachen.