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Karneval feiern hinter Masken

Von: dpa

Meldung vom 02.02.2026

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Venedig (dpa) - Karneval heißt dieses Fest zwar auch in Venedig. Doch was sich in der italienischen Stadt abspielt, unterscheidet sich gewaltig von unserem Karneval. Am 1. Februar 2026 begann dort wieder das Spiel mit den Masken.

Eigentlich ist der Karneval von Venedig schon fast 1.000 Jahre alt. Doch es gab einige Pausen und immer wieder Ärger. Vor Hunderten von Jahren versuchten die Mächtigen der Stadt mehrmals, die Verkleidungen zu verbieten. Denn wer sich hinter einer Maske versteckte, konnte nicht mehr kontrolliert werden. Doch die Leute hielten sich eher nicht an die Verbote und machten weiter.

Heute kann man sich im Karneval aber frei mit einer Maske zeigen. Die berühmteste Maske ist wohl die Bauta: Sie ist weiß und lässt nur die Augen frei, darunter wölbt sie sich spitz über Nase und Mund. Oft wird dazu ein dunkler Umhang getragen. Das hat den Vorteil, dass die Form des Menschen darunter verborgen bleibt. Bekannt ist auch die Gnaga. Diese Maske sollte an eine Katze erinnern.

In Venedig zeigen sich die Menschen zudem gern in prächtigen Kostümen, die an die frühere Festkleidung erinnern. Sie flanieren damit in den engen Straßen und neben den vielen Kanälen. Auch die Wasserstraßen werden zur Bühne für den Karneval: wenn kostümierte Menschen in geschmückten Gondeln auf den Kanälen entlangfahren. Man kann auch auf einen der berühmten Bälle gehen, wenn man eine Eintrittskarte bekommt.

Sogar bestimmte Süßigkeiten gehören zum venezianischen Karneval: die Frittelle. Das sind in heißem Fett gebackene Teigbällchen, gefüllt mit einer süßen Creme.

Es werden aber nicht nur die bekannten Masken und Kostüme zu sehen sein. In diesem Jahr lautet das Motto des Karnevals Olympia. Denn fast gleichzeitig finden gar nicht so weit entfernt von Venedig die Olympischen Winterspiele statt.
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