Der hinterlistige Heinrich (Wilhelm Busch) - Gedicht aus: Kinderland, du Zauberland - Die schönsten Kindergedichte
Von: Busch, Wilhelm; Schneider, Wolfgang (Hrsg.)
2014 marix
ISBN‑10: 3-86539-381-0
ISBN‑13: 978-3-86539-381-4
Ab Klasse 4
Ab Klasse 4
Quiz von Albert Hoffmann
Quiz wurde 23-mal bearbeitet.
Bewertung:
Hinweis: Dieses Buch ist für die Hand von LehrerInnen gedacht. Die Gedichte darin aber sind wunderschön für die Klassen 1 - 6. (Albert Hoffmann)
Die schönsten Gedichte für und über Kinder: von Johann Wolfgang von Goethe bis Christian Morgenstern und Ernst Jandl, von Wilhelm Busch bis Regina Schwarz und Robert Gernhardt, von Theodor Storm bis Elisabeth Borchers und James Krüss. All diese Dichterinnen und Dichter vereinen der Gedanke und die Erinnerung an die Kindheit und Jugend, eine glückliche, eine entbehrungsreiche, eine frohe, eine mit großen Augen in die Welt blickende: in ihrer zeitlosen Lyrik werden Träume und Wünsche Wirklichkeit.
Der hinterlistige Heinrich (Wilhelm Busch)
Die Mutter sprach: 'O Heinrich mein! /
Nimm diese Brezen, sie sei dein!' /
Der böse Heinrich denkt sich gleich: /
'Jetzt fang ich Gänse auf dem Teich.' /
Ein junges Gänslein schwamm an Land. /
Schwapp! Hat es der Heinrich in der Hand. /
Es schreit und zappelt Fürchterlich; /
Die Alten sind ganz außer sich. /
Jetzt fasst die Gans den Heinrich an, /
Wo sie zunächst ihn fassen kann. /
Der Heinrich fällt auf seinen Rücken; /
Am Ohr tun ihn die Gänse zwicken. /
Sie fliegen dann, o weh, o weh! /
Mit Heinrich fort und in die Höh'. /
Hoch über seiner Mutter Haus /
Da lassen sie den Heinrich aus. /
Der fällt ganz schwarz und über Kopf /
Der Mutter in den Suppentopf. /
Mit einer Gabel und mit Müh' /
Zieht ihn die Mutter aus der Brüh'. /
Hier sieht man ihn im Ofen stehn.
- /
Dem Schlingel ist ganz recht geschehn! /
Die Gänse aber voll Ergötzen /
Verzehren Heinrichs braune Brezen.
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Hinweis: Dieses Buch ist für die Hand von LehrerInnen gedacht. Die Gedichte darin aber sind wunderschön für die Klassen 1 - 6.
(Albert Hoffmann)
Die schönsten Gedichte für und über Kinder: von Johann Wolfgang von Goethe bis Christian Morgenstern und Ernst Jandl, von Wilhelm Busch bis Regina Schwarz und Robert Gernhardt, von Theodor Storm bis Elisabeth Borchers und James Krüss. All diese Dichterinnen und Dichter vereinen der Gedanke und die Erinnerung an die Kindheit und Jugend, eine glückliche, eine entbehrungsreiche, eine frohe, eine mit großen Augen in die Welt blickende: in ihrer zeitlosen Lyrik werden Träume und Wünsche Wirklichkeit.
Der hinterlistige Heinrich (Wilhelm Busch)
Die Mutter sprach: 'O Heinrich mein! /
Nimm diese Brezen, sie sei dein!' /
Der böse Heinrich denkt sich gleich: /
'Jetzt fang ich Gänse auf dem Teich.' /
Ein junges Gänslein schwamm an Land. /
Schwapp! Hat es der Heinrich in der Hand. /
Es schreit und zappelt Fürchterlich; /
Die Alten sind ganz außer sich. /
Jetzt fasst die Gans den Heinrich an, /
Wo sie zunächst ihn fassen kann. /
Der Heinrich fällt auf seinen Rücken; /
Am Ohr tun ihn die Gänse zwicken. /
Sie fliegen dann, o weh, o weh! /
Mit Heinrich fort und in die Höh'. /
Hoch über seiner Mutter Haus /
Da lassen sie den Heinrich aus. /
Der fällt ganz schwarz und über Kopf /
Der Mutter in den Suppentopf. /
Mit einer Gabel und mit Müh' /
Zieht ihn die Mutter aus der Brüh'. /
Hier sieht man ihn im Ofen stehn. - /
Dem Schlingel ist ganz recht geschehn! /
Die Gänse aber voll Ergötzen /
Verzehren Heinrichs braune Brezen.