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Rosenmontag: Narren im Sturm

Von: dpa

Meldung vom 09.02.2016

Ab Klasse 3  

Quiz von Silke Fokken

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Düsseldorf (dpa) - Viele Narren waren enttäuscht. Sie hatten sich so sehr auf den Karnevals-Umzug an Rosenmontag gefreut. Der ist in vielen Städten für Karnevals- Fans ein Höhepunkt der Feierei. Doch in diesem Jahr wurde dieser Umzug in vielen Städten abgesagt: in Düsseldorf, Essen und Mainz zum Beispiel. Dafür gab es einen wichtigen Grund.

Wetter-Experten hatten Sturm vorhergesagt. Deshalb befürchteten Veranstalterinnen und Veranstalter, dass die Umzüge zu gefährlich seien. Sie hatten Sorge, dass es zu Unfällen kommen könnte. Sie wollten lieber kein Risiko eingehen. "Es tut mir leid für die Narren und für mich selbst», sagte der Oberbürgermeister von Düsseldorf. "Aber es macht ja keinen Spaß, wenn die Leute Angst haben und ihnen das Zeug um die Ohren fliegt."

In Köln dagegen fiel der Umzug nicht aus. Die Leute nennen ihn dort in ihrem Dialekt "Kölner Zoch". Allerdings sah der Zug in diesem Jahr ein bisschen anders aus als sonst. Normalerweise laufen einige Hundert Pferde mit. Sie blieben in diesem Jahr wegen der Sturm-Warnungen zu Hause.

Die großen Umzugswagen, für die der Kölner Karnevalszug bekannt ist, waren aber dabei. Dafür hatte man auch wieder bekannte Politikerinnen und Politiker als Figuren nachgebaut. Mit den Figuren machen sich die Narren jedes Jahr über die Politik lustig.

Außerdem liefen viele verkleidete Menschen durch die Stadt. Weil es immer wieder regnete, hatten Jecken Regenschirme dabei. Manche Leute mussten ihre Kostüme festhalten, vor allem die Perücken und Hüte. Sonst hätte der starke Wind sie weggepustet.

Auch in Städten, in denen die Rosenmontags-Züge ausfielen, feierten Menschen Karneval. In Düsseldorf und Mainz zum Beispiel sah man verkleidete Leute. In beiden Städten überlegt man, den Rosenmontags-Umzug nachzuholen.
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